Wappenbeschreibung Im Wappenschild trennt ein silberner Sparren ein schwarzes und goldenes Feld. Im goldenen Feld ist ein schwarzer Zwirn-Knäuel zu sehen

Das Wappen wird gekrönt durch den Helm; ein Zwirn-Knäuel zwischen zwei schwarz-gold geteilten Büffelhörnern, jeweils besetzt mit farbenteilendem silbernen Sparren des Schildes.

Die Decken sind in schwarz und Gold gehalten  

Wappenbedeutung Es handelt sich um ein teilweise "redendes" Wappen, das den Familiennamen durch Symbole wiedergibt.

Sparren und Balken zeugen von Festigkeit und Charakterstärke; so waren die Wappenträger stets treueerprobte Stützen des Staates, die allezeit für die Aufrechterhaltung von Ordnung und guter Sitte eintraten und den Bedrängten Schutz gewährten.

Die Büffelhörner bescheinigen den Wappenträgern Stärke und Streitbarkeit.

Die Schild- bzw. Deckenfarbe Gold symbolisiert Attribute wie Verstand, Ansehen der Tugend und Hoheit; schwarz soll an Trauer, Demut und Unglück erinnern.

Geschichte

 

 

 

 

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Erstmals im frühen Mittelalter als Burgenerstürmer erwähnt. Als Enkel eines polnischen Grafen, namens Niezinski, der, da er im Kriege seine Güter verloren hatte, sich in Deutschland ankaufte und auch seinen Namen mit Zwirner verdeutschte. Einer der Urgroßväter soll sich in einem Elefantengefecht (daher die Rüssel im Wappen) so heldenmütig benommen haben, dass er in den Grafenstand erhoben wurde. Derselbe soll auch einer Gräfin ein Zwirnknäuel aufgehoben haben, was Veranlassung zu näherer Bekanntschaft und späterer Verbindung gab.

Am 30. Januar 1664 wird Johann Jacob Zwierner - Hofzahlamtsverwalter von Kaiser Leopold I - in den ritterlichen Adelsstand mit Lehensberechtigung erhoben und das Wappen verliehen.

Soweit bekannt sind die Ahnen sämtlich Schlesier; besonders fällt auf, dass es fast durchweg Amtsleute, wie z.B. Verwalter, Kanzlisten und Rentmeister waren.

Aus Schlesien ist eine Linie ins Rheinland zu verfolgen. Der berühmteste Nachfahre dieser Linie ist sicherlich Ernst Friedrich Zwirner, Dombaumeister zu Köln, geboren 1802 in Jakobswalde, gestorben 1861 in Köln.